„St. Martin war ein frommer Mann“ – Am 11. November ist Martinstag

Am 11. November ist seit mehreren Jahrhunderten wieder Martinstag. Nicht nur in Deutschland wird der Sankt Martin gefeiert. Europaweit ist der Martin von Tours bekannt. Am meisten zelebrieren wohl die Kinder diesen Tag, indem sie um den 11.11. herum mit bunt erleuchteten Laternen singend durch die Straßen ziehen. In zahlreichen Esszimmern gibt es den typischen Gänsebraten mit Rotkohl und Knödeln. Doch wer war eigentlich der Heilige Martin von Tours, warum singen wir Martinslieder beim Laternelaufen und wieso gibt es eine Martinsgans?

„St. Martin war ein frommer Mann“ – Am 11. November ist Martinstag

Der Martinstag für den Heiligen Martin


Der Martinstag ist bereits seit vielen Jahrhunderten ein Feiertag in vielen christlichen Gemeinden. Er erinnert an den Heiligen Martin, der 397 nach Christus in der französischen Stadt Tours am 11. November im Alter von 81 Jahren bestattet wurde. Martin war aufgrund seiner Gutmütigkeit und seiner Nächstenliebe bekannt. Einer Legende nach entzweite der römische Soldat aus Ungarn an einem kalten Wintertag seinen warmen Mantel mit seinem Schwert, um ihn mit einem hungernden Bettler zu teilen. Nachdem er bereits seinen ganzen Sold unter den armen Bauern verteilte, die zu dieser Zeit ihre Steuern zahlen mussten, und während er selbst dem frostigen Wetter ausgesetzt war, übergab er dem Mann die Hälfte seines Mantels, damit dieser nicht mehr frieren sollte. Auch als Heiler für die Kranken war Martin von Tours bekannt. Aufgrund dieser und weiterer guten Taten wurde Martin nach seinem Tod heiliggesprochen und gilt seither als der Heilige Martin. Der Martinstag gedenkt somit Sankt Martin und erinnert an Nächstenliebe und Gutmütigkeit.

Der Martinstag für den Heiligen Martin

Der Martinstag ist bereits seit vielen Jahrhunderten ein Feiertag in vielen christlichen Gemeinden. Er erinnert an den Heiligen Martin, der 397 nach Christus in der französischen Stadt Tours am 11. November im Alter von 81 Jahren bestattet wurde. Martin war aufgrund seiner Gutmütigkeit und seiner Nächstenliebe bekannt. Einer Legende nach entzweite der römische Soldat aus Ungarn an einem kalten Wintertag seinen warmen Mantel mit seinem Schwert, um ihn mit einem hungernden Bettler zu teilen. Nachdem er bereits seinen ganzen Sold unter den armen Bauern verteilte, die zu dieser Zeit ihre Steuern zahlen mussten, und während er selbst dem frostigen Wetter ausgesetzt war, übergab er dem Mann die Hälfte seines Mantels, damit dieser nicht mehr frieren sollte. Auch als Heiler für die Kranken war Martin von Tours bekannt. Aufgrund dieser und weiterer guten Taten wurde Martin nach seinem Tod heiliggesprochen und gilt seither als der Heilige Martin. Der Martinstag gedenkt somit Sankt Martin und erinnert an Nächstenliebe und Gutmütigkeit.

Und woher kommt die Martinsgans?

Der Ursprung des Gänsebratens am Martinstag wird durch mehrere Geschichten unterschiedlich erklärt. Am bekanntesten ist jene, in der Martin aufgrund seiner guten Taten zum Bischof von Tours ernannt werden sollte, dieser aus Bescheidenheit aber ablehnte und sich in einem Gänsestall versteckte. Die Tiere verrieten ihn mit ihrem Geschnatter, weswegen Martin gefunden und letztlich doch zum Bischof geweiht wurde. Eine weitere Geschichte erklärt den Ursprung der Martinsgans mit der Zeit des Lehnswesens. Bauern mussten um den 11. November herum ihre Steuern oder Lehnabgaben zahlen, welche oft mit Naturalien wie einer Gans ausgeglichen wurden. Aufgrund des Martinsfestes am gleichen Tag, welcher auch heute noch teilweise als Beginn oder Ende für Pachtverträge oder Erntekalender gilt, wurden die Gänse für das Festessen gebraten und gemeinsam bei Gesang und Lichterspielen verspeist. Ebenso galt der 11. November als letzter Tag vor der Fastenzeit, die bis Weihnachten andauerte. Da deftige Speisen in den kommenden 40-Tagen verboten waren, genossen die Menschen die Martinsgans am Martinstag umso mehr.

Auch dieses Jahr feiern wir am kommenden Sonntag, am 11.11, wieder den Martinstag. Ein Tag zum Beisammensein und voller alter Bräuche und Traditionen unser Vorfahren wie das gemeinsame Schlemmen, Laternelaufen und Singen von Martinsliedern. Vor allem aber soll der 11. November uns immer wieder an Martins gute Taten erinnern und somit zeigen wie wichtig Nächstenliebe, Teilen und Gutherzigkeit sind.