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Ökologischer Rucksack

Leichtes Gepäck? Was unser Konsum mit dem ökologischen Rucksack zu tun hat

Der ökologische Rucksack!? Wer jetzt an ein faires Modeaccessoires denkt, liegt leider nicht ganz richtig. Unser „ökologischer Rucksack“ umschreibt eine sinnbildhafte Vorstellung eines Rucksacks, die unseren Konsum darstellt. Je mehr Ressourcen wir verbrauchen, umso voller und schwerer ist dieser Rucksack. Leider sind uns diese Ressourcen und all die Prozesse, die unsere Produkte benötigen, gar nicht richtig bewusst. Beim ökologischen Rucksack geht es explizit um die Ressourcen, die bei der Herstellung, dem Gebrauch und der Entsorgung eines Produktes / einer Dienstleistung tatsächlich verbraucht werden. Alles, was wir einkaufen und konsumieren, also der gesamte Lebenszyklus eines Produkts, hat Auswirkung und macht den ökologischen Rucksack schwerer.

MIPS-Formel

Ein konventionell hergestelltes Handy beispielsweise wiegt durchschnittlich 80 bis 100 Gramm. Der ökologische Rucksack durch Ressourcengewinnung und Herstellung sowie Entsorgung beträgt allerdings rund 75,3 kg – so viel wie vier vollgepackte Koffer. Diese Werte können mit der sogenannten MIPS-Formel, die für „Material-Input pro Serviceeinheit“ steht, ausgerechnet werden. Dies gilt für jedes Produkt im Individuellen. Zum Beispiel Steinkohle: Jede Tonne, die wir verbrennen, trägt einen Rucksack von 5 Tonnen durch den aufkommenden Abraum und Wasser in der Produktion. Dazu kommen ca. 3,3 Tonnen Kohlendioxidemissionen, die wir während des Verbrennungsprozess in die Atmosphäre pusten.

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Nehmen wir als weiteres Beispiel ein T-Shirt. Im ökologischen Rucksack dieses Kleidungsstücks steckt die Baumwolle, die benötigt wird und ebenso, wie viel Wasser verbraucht wurde, um diese Baumwolle herzustellen. Die Transportwege, die Herstellungsprozess zu Garn und Stoffen, die Produktion, die Versendung in die Läden. All die Energie, die dabei aufgewendet wird, beschert uns einen pickepacke vollen Rucksack.

Der Rucksack und der Fußabdruck

Der ökologische Rucksack misst den Verbrauch, nicht aber die Auswirkung dieses Verbrauchs auf unsere Umwelt. Das ist selbstverständlich ein ebenso wichtiger Indikator, mit dem wir uns auseinandersetzen. Denn auch wenn ein Stück Gemüse für ein „Appel und ein Ei“ zu haben ist, darf uns die Auswirkung dieses kleinen Stück Gemüses alles andere als Wurscht sein. In Sachen Landwirtschaft haben wir bei PIELERS deshalb beides im Auge: Den Rucksack und den Fußabdruck. Durch die Regionalität und Saisonalität unserer Produzenten und deinen direkten Kauf, vermeiden wir Überproduktionen oder zu lange Transportwege. Für einen vollen Rucksack voller umweltbewusster Lebensmittel.

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