Frische-Garantie Sicher gekühlt Sendungsverfolgung

Nachhaltig einkaufen?

Mit diesen Tipps geht’s ganz leicht!

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Umweltfreundliches Einkaufen fängt bereits mit der Entscheidung an, wie man zu welchem Markt gelangt und seinen Einkauf danach nach Hause transportiert. Aber auch Vorort gibt es mehr zu beachten als Jutebeutel und Bio-Bananen. In fast jeder Supermarktabteilung verstecken sich ökologische und faire Alternativen zum konventionellen Einkauf. Lass‘ uns eine Runde drehen und schauen, wie man ganz einfach nachhaltig einkaufen kann.

Der Weg zum Supermarkt

Bereits nach dem Verlassen der Haustür stellt sich die Frage wie wir in welchen Supermarkt gelangen. Wer ökologisch einkaufen möchte, sollte nicht nur im Lebensmittelbereich auf Nachhaltigkeit achten. Grundsätzlich gilt: wer zu Fuß gehen oder mit dem Rad fahren kann, spart bereits einiges an Emissionen, Lärm und Luftverschmutzung. Auch öffentliche Verkehrsmittel sind besser als das Auto. Sollte man vom nächst gelegenem Supermarkt doch weiter weg wohnen und das Auto benötigen, empfehlen sich geplante Großeinkäufe, um tägliche Einkäufe zu vermeiden.

Die Obst- und Gemüseabteilung

Fast jeder Supermarkt beginnt mit der Obst- und Gemüseabteilung. Auffällig sind hier die vielen Plastikverpackungen. Um diese zu vermeiden und den Abfall von Kunststoffprodukten und ähnlichem Verpackungsmüll zu reduzieren, sollte man – sofern man keinen Wochenmarkt besuchen kann – Supermärkte bevorzugen, die lose Ware anbieten, und diese auch unverpackt mitnehmen. Da sie ohnehin vor dem Verzehr meist gewaschen wird, sind Tüten für Wagen oder Kassenband nicht notwendig. Eine Alternative wären auch wiederverwendbare Netze. Lose Lebensmittel haben außerdem den Vorteil, dass wir nicht in Mengen einkaufen müssen, die wir nicht benötigen. Zudem sollte man beim nachhaltigen Einkauf regionale, saisonale und am besten Bio-Produkte von Bioanbauverbänden (z.B. Bioland, Naturland, Demeter) bevorzugen. So werden Pestizide, chemische Dünger und exotische Überseewaren vermieden, die einen langen Transport und fragwürdige Anbaubedingungen hinter sich haben.

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Schon gewusst?

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) gibt lediglich an bis zu welchem Zeitraum ein Produkt MINDESTENS ohne Qualitätsverlust in Konsistenz, Geschmack und Farbe konsumiert werden kann. Es bedeutet nicht, dass das Lebensmittel nach dem MHD abgelaufen und ungenießbar ist. Im Gegensatz zum Verbrauchsdatum kann man viele Lebensmittel auch noch nach dem MHD ohne Bedenken genießen. Einfach erstmal anschauen, riechen, abschmecken: alles ok? Dann guten Appetit!

Weiter geht’s: Kühlregal und Frischetheke

Generell sollte man versuchen, den Konsum von tierischen Produkten zu reduzieren, egal ob Fisch, Fleisch, Milch oder Käse. Das heißt nicht, dass wir alle zwangsläufig vegetarisch oder vegan leben sollten. Es bedeutet lediglich, dass wir unseren Verbrauch senken und bewusst hinterfragen sollten. Der Rat, Bio-Produkte den konventionellen Herstellern vorzuziehen, zieht sich einmal quer durch den gesamten Supermarkt. Bei tierischen Produkten sollte man zudem auf das „Ohne Gentechnik“ Siegel achten. So unterstützen wir in diesen Abteilungen keine Massentierhaltung, kein gentechnisches Futter und ernähren uns auch nicht nur von chemisch zugesetzten Lebensmitteln zu Tiefpreisen. Es lohnt sich, für Bio-Produkte einige Cents mehr auszugeben, wenn dadurch Tierwohl und Existenzen derjenigen Landwirte geschützt werden, die umwelt- und tierfreundlich produzieren. Oftmals gibt es in Kühlregalen Boxen, in denen laut MHD bald auflaufende Lebensmittel zu günstigeren Preisen angeboten werden. Mit dem Kauf solcher Produkte kann man nicht nur Abfall reduzieren, sondern auch Geld sparen. Zudem gibt es einige Supermärkte, in denen man an der Frischetheke mit Hilfe eines wiederverwendbaren Behälters abfallfrei einkaufen kann.

Die Getränkeabteilung

Man glaubt gar nicht wie viele Menschen uns wegen unseres sauberen Trinkwassers beneiden! Wir haben es immer Zuhause und es kostet weitaus weniger als abgefülltes Mineralwasser, das oft einen langen Transportweg und eine wochenlange Lagerung hinter sich hat. Küchengeräte verleihen dem Leitungswasser bei Bedarf das gewünschte Sprudeln. Zudem heißt es in dieser Abteilung: Mehrweg statt Einweg! Das gilt auch bei Säften. Verzichte auf Plastikflaschen, die sofort weggeschmissen werden. Und Achtung: Pfand bedeutet nicht gleich mehrweg! Achte auch bei Kaffee und Kakao auf Nachhaltigkeit. Kauf‘ biologische Fairtrade oder GEPA Produkte. So unterstützt du faire Arbeitsbedingungen in den Anbaugebieten und eine umweltfreundliche Produktion.

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Nicht zu vergessen: Kosmetik und Haushaltsreiniger

Weniger ist mehr! Das gilt besonders auch bei den Inhaltsstoffen, beim Gebrauch und bei der Dosierung von Kosmetik und Haushaltsreinigern. Achte beim Kauf auf die Zertifizierungen Blauer Engel, EU-Ecolabel, Ecocert oder Ecogarantie. Oft kann man sich auch mit natürlichen Reinigern wie Zitronen- oder Essigsäure weiterhelfen und somit auf chemische, aggressive Reiniger verzichten. Vermeide außerdem Mikroplastik. Meist befindet sich dies in Form von Polyethylen, Copolymeren oder Polypropylen in Kosmetika und Reinigern. Einfacher als die Inhaltstoffe im Lexikon nachzuschlagen, ist es Naturkosmetik und Öko-Reiniger zu verwenden. Sie enthalten weder Mikroplastik, noch sind sie schwer abbaubar oder belasten die Gewässer. Toilettenpapier, Taschentücher und Co. können problemlos aus Recyclingpapier mitgenommen werden.

Übrigens: Die Produkte, die Du bei PIELERS bestellst, werden umweltschonend verpackt! Hier erfährst Du mehr über unsere Verpackungsmaterialien und unseren Partner Landpack!

Zu guter Letzt: Nachhaltigkeit an der Kasse

Auch an der Kasse kann man noch nachhaltig handeln. Eigene Taschen erleichtern einem das Leben! Umwelt und Geldbeutel danken, denn auf Dauer lohnt es sich, nicht immer wieder neue Beutel kaufen zu müssen.

Als Verbraucher bewirken wir mehr als wir denken. Beim Einkauf können wir Produzenten unterstützen, die ebenfalls Wert auf Nachhaltigkeit legen. Unsere Kaufentscheidungen beeinflussen auf Dauer das Warenangebot und somit auch die Produktionen und den Handel.

Um den ökologischen Einkauf einfacher zu gestalten, ist eine vorherige Planung ebenfalls wichtig und sinnvoll. So kauft man nicht wahllos ein und verschwendet keine Lebensmittel, weil sie Zuhause nicht gebraucht werden. Vor allem in Hinblick auf die kommenden Weihnachtseinkäufe sollten wir uns diese Tipps zu Herzen nehmen, um Lebensmittelverschwendungen, umweltschädliches und unsoziales Handeln zu vermeiden.

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