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Mythos Osterei: Wo kommt es her?

Habt Ihr Euch auch schon gefragt, warum wir an Ostern einen solchen Wirbel um Hühnereier machen? Woher kommt das Osterei? Wir schauen uns den Weg vom Huhn zum Osterei in einem der PIELERS Betriebe genauer an. Außerdem gehen wir der Frage nach, wo der Brauch der Ostereier eigentlich seinen Usprung hat.


Wo der Eierkult begann - Daher kommt das Osterei

Das Osterei stammt aus dem Heidnischen Brauchtum ebenso wie das Osterfest selbst. Damit ist der Osterbrauch älter als das Christentum. Schon in vorchristlicher Zeit pflegte man den Brauch, Ostereier auszutauschen, da sie den Ursprung des Lebens symbolisieren.

Auch für die ersten Christen stand das Ei als Sinnbild für das Leben und die Auferstehung. Toten wurde ein Ei als Grabbeigabe zugelegt. In der Kirche schenkte man sich am Ostermorgen hartgekochte, rotgefärbte Eier. Das harte, kalte Ei symbolisierte das durch einen Stein verschlossene Grab Jesu, andererseits deutete die rote Farbe des Blutes darauf hin, dass im Ei Leben enthalten ist.

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Woher die Ostereier heute kommen

Die Deutschen verspeisen fast 19 Milliarden Eier – pro Jahr! Ein großer Teil davon landet um die Osterzeit in verschiedenen Farben und Formen auf dem Tisch. Die Legehennenhalter in Niedersachsen sind bei der Eierproduktion bundesweit führend und auf die große Nachfrage eingestellt. Sie planen sogar ihre Hühnerhaltung so, dass zu Ostern möglichst viele erwachsene Tiere im Stall sind. Nach Ostern ersetzen sie die alten Hennen durch junge Tiere, die anfangs weniger Eier legen. Aufgrund des riesigen Nachfrageanstiegs vor Ostern müssen trotzdem viele Betriebe sogar Eier von anderen zukaufen, um alles zu decken. Die Hühner können schließlich nicht schneller legen, als sonst. Darunter leidet jedoch oft die Transparenz. Deshalb sollte man besonders um die Osterzeit darauf achten, von wo man seine Eier kauft.

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Der Eier-Code - Transparenz auf dem Küchentisch

Mit deraufgedruckten Nummer auf dem Ei hat der Verein für kon­trollierte alter­native Tier­haltungs­formen e.V. (KAT) im Jahr 2000 das erste Rück­ver­folg­barkeits­system der Lebens­mittel­wirt­schaft geschaffen. Im Jahr 2004 wurde der sogenannte Eier-Code dann gesetzliche Kenn­zeichnungs­vorgabe innerhalb der Euro­päischen Union.

Die erste Zahl der Printnummer gibt Auskunft über die Haltungs­form der Legehenne, dann folgt das Erzeuger­land und zuletzt die Lege­betriebs­nummer.

An Ostern gibt es jedoch ein Problem; bei bereits gefärbten Eier lässt sich der Code oft nicht mehr erkennen.

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Eier selbst färben mit Naturfarben

Es ist gesünder, macht Spaß und man weiß was drin steckt. Wir empfehlen Dir, Ostereier zu Hause selbst zu färben, anstatt die bereits gefärbten aus dem Supermarkt zu kaufen. Das geht besonders günstig und einfach mit natürlichen, färbenden Lebensmitteln wie Zwiebelschalen, Rote Beete oder Petersilie. Eine tolle Anleitung, wie Du mit Hilfe von Färberflanzen bunte Ostereier herstellen kannst, findest Du auf Smarticular:

Leuchtende Eier ohne E-Stoffe



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Eier aus Bruderhahnhaltung

Eier sind ein ultralokales Lebensmittel. Deshalb findest Du auf www.pielers.de keine Eier zum Bestellen. Kauf sie lieber bei Deinem Landwirt um die Ecke oder aus nachhaltiger Aufzucht im Supermarkt. Wie zum Beispiel die Produkte von haehnlein. Mit jedem gekauften Ei wird die Aufzucht von Bruderhähnen subventioniert und das Kükenshreddern gestoppt.

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Ostereier für den Norden | Wie geht das? | NDR

Jedes dritte Ei in Deutschland stammt von Legehennen in Niedersachsen. Vor allem zu Ostern herrscht auf den Höfen und in den Färbereien Hochbetrieb. Die Firma Waden in Prinzhöfte verziert allein fürs Osterfest etwa 40 Millionen Eier. Bis zu 40.000, zumeist weiße Eier, können von Mensch und Maschine in der Stunde "bemalt" werden, dank "Vier-Farben-Dusche" und "Eiertanz im Paternoster".

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