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22.02.2019
Ibérico aus dem Münsterland – ein regionaler Genuss jetzt neu bei PIELERS

Der ein oder andere schwelgt bei dem Gedanken an das iberische Schwein womöglich in Urlaubserinnerungen. Der berühmte Jamón Ibérico erinnert an Sonne, guten Wein und Genuss in höchster Qualität. Doch was macht das Fleisch dieser halbwilden Schweinerasse aus dem Süden Spaniens so besonders? In unserem heutigen Beitrag erfährst Du mehr über diese kleinen und flinken Tiere und schwelgst vielleicht schon bald in Erinnerungen an das Münsterland.

Edles Fleisch – was ein Wagyu Rind kann, kann das „Ibérico“ schon lange

Die halbwilden iberischen Schweine werden üblicherweise als Weideschweine freilaufend in Korkeichen- und Steineichenhainen gehalten und meist mit Eicheln gemästet. Diese Haltungs- und Fütterungsform ist einer der Gründe für das aromatische Fleisch der Tiere. Ein weiterer Grund ist der sehr hohe Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Dieses Fett lagert sich – ähnlich wie beim Wagyu Rind – in den Fleischfasern an und führt damit zu einem besonderen Geschmackserlebnis. Dieses intramuskuläre Fett trägt dabei nicht nur zu einer gesunden Ernährung bei sondern verbessert auch die Koch- und Brateigenschaft des Fleisches. Es lohnt sich daher selbst den oft ungeliebten „Fettrand“ zu genießen.


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Hof Vincke – der Familienbetrieb züchtet iberische Schweine zu 100% im Münsterland

Auf dem familiengeführten Schweinemast- und Ackerbaubetrieb Hof Vincke im Münsterland haben seit einiger Zeit iberische Schweine Einzug gehalten. Die Familie züchtet und mästet diese besondere Rasse selbst und folgt dabei ihrem Anspruch ein absolutes Spitzenprodukt zu erzeugen. Durch die Kombination aus Stall- und Freilandhaltung wird das natürliche Spiel- und Wühlbedürfnis der Tiere befriedigt und fördert damit ihre Ausgeglichenheit. Auf dem großzügigen, bewaldeten Areal des Hofes leben die Schweine aller Altersgruppen zusammen und können sich dort frei bewegen. Sowohl im Stall als auch im Freilauf bietet die Familie ihren Tieren ausreichend Rückzugsmöglichkeiten und eine größtmögliche artgerechte Haltung.

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Kein BIO ist manchmal die bessere Lösung

Die Aufzucht und Mast finden auf dem Hof in einem geschlossenen Kreislauf statt: Das Futter wird, wie das Stroh, selbst angebaut und der Mist dient im Folgejahr als Dünger. Dass das Fleisch dadurch kein BIO Siegel trägt, wird bewusst in Kauf genommen. Denn nur durch den eigenen Anbau des Futters kann eine 100% Gewährleistung für die Inhaltsstoffe, die besondere Qualität und den Geschmack des Fleisches übernommen werden. BIO Futter müsste zugekauft werden und somit ein großer Teil an Einflussnahme abgegeben werden. Auf dem Hof Vincke wird der Umgang mit dem Futter und den Ressourcen jedoch großgeschrieben und auch die ganzheitliche Verwertung der Tiere angestrebt.

Wir freuen uns sehr, durch den Hof Vincke nicht nur einen Erzeuger gewonnen zu haben, der liebt was er tut sondern auch ein weiteres regionales Spitzenprodukt anbieten zu können.

Wenn Du mehr zum Thema Bio erfahren möchtest, lies den Beitrag "BIO-Lebensmittel – sinnvoller Trend oder geht es auch ohne?"

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von Eva Göttert
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