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22.11.2019

Bassen‘s Bauernladen

Mit Familie Bassen begrüßen wir einen Erzeuger auf PIELERS, der sich mit Leib und Seele der Herstellung und Vertreibung von regionalen Spezialitäten verschrieben hat. Von Ihnen erhältst Du erstklassige Lebensmittel, die mit viel Liebe zum Detail von Hand produziert worden sind und aus natürlichen Zutaten aus einer nachhaltigen Landwirtschaft bestehen.

Nudeln, Fruchtaufstrich, Eierlikör & Kräutersalz

Das Sortiment von Bassen’s Bauernladen ist vielschichtig und von bester Qualität. Heimlicher Star des Hofes sind die verschiedenen Wildkräuter, die entlang des Hofes und im eigenen Garten wachsen und zu leckeren Spezialitäten verarbeitet werden. Bei PIELERS erhältst Du beispielsweise verschiedene Salzmischungen mit frischen Kräutern. Darunter das Wildkräutersalz mit Giersch, Brennnessel & Sauerampfer und das „Hexensalz“ mit Basilikum & Chili.

Wildkräuter sammeln für Anfänger

Ähnlich wie beim Sammeln von Pilzen ist Vorsicht geboten, da die Natur nicht nur Essbares liefert. Wenn Du noch nie mit Wildkräutern in Kontakt gekommen bist, solltest Du am Anfang lieber nicht wild drauf los sammeln und einfach probieren. Diesen undankbaren Job haben schließlich unsere lang vergessenen Vorfahren für uns übernommen und dem ein oder anderen Sammler aus vergangenen Zeiten hat das Probieren am Ende nicht gutgetan. Doch dank der Versuche über die Jahrtausende hinweg wissen wir heutzutage ganz genau was wir essen können und was lieber nicht. Es gibt zahlreiche Ratgeber, die Dir das Sammeln erleichtern können. Für einen ungefährlichen Start stellen wir Dir im Folgenden 3 (Un)Kräuter vor, die fast an jeder Ecke auf Dich warten und hervorragend schmecken.

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Juckreiz bekämpfen

Falls es Dich doch mal erwischt und Du den nervigen Juckreiz bekämpfen möchtest, dann solltest Du die betroffene Stelle zunächst gründlich säubern und mit einem kalten Tuch abkühlen. Um sicherzustellen, dass keine Brennhaare mehr auf der Haut zurückbleiben, kannst Du starkes Klebeband verwenden und durch eine Art „Waxing“ die restlichen Rückstände entfernen.

Die Brennnessel – lecker und heilend

Die meisten Menschen verbinden mit der Brennnessel zunächst einen nervenden Juckreiz anstatt einer leckeren Mahlzeit. Feinste Härchen auf der Oberfläche der Pflanze dringen in die oberste Hautschicht ein und versuchen Schmerzen und Juckreiz. Das ist unangenehm, kann aber wenn Du behutsam mit der Pflanze umgehst und bei der Ernte beispielsweise Handschuhe trägst vermieden werden. Wenn Du es erstmal geschafft hast die Heilpflanze zu ernten, kannst Du viele verschiedene Gerichte und Getränke damit herstellen, die Dir und Deinem Körper guttun.



Brennnessel-Tee

Das Gute an Brennnesseln ist, dass sie nicht schwer zu finden sind. Deutschlandweit kannst Du sie an Weg- und Waldrändern, sowie auf Wiesen finden. Essbar sind übrigens alle Teile der Pflanze. Bei der Herstellung von Brennnesseltee benutzt Du am besten die jungen getrockneten Blätter, da ältere Exemplare meist bitter schmecken. Die Brennnesselblätter enthalten Flavonoide, die eine extreme, gesundheitsfördernde Wirkung haben, sowie Vitamin A und C und Gerbstoffe. Dadurch wird der Brennnesseltee zu einem wahren Heiltrunk.

Brennnessel-Salat

Bei Kennern besonders beliebt ist der Brennnessel Rohkostsalat. Damit Du beim Verzehr der frischen Blätter nicht Schmerzen in der Mundhöhle bekommst, musst Du die Brennnessel vorher richtig bearbeiten. Dabei kannst Du ein einfaches Nudelholz verwenden, mit dem Du die Blätter plattwalzt. Durch diesen Schritt werden die Brennhaare zerstört und Du kannst den Salat bedenkenlos genießen. Mit dem passenden Dressing wird aus der vermeintlich „bösen“ Brennnessel dann eine gesunde und schmackhafte Mahlzeit.

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Flecken

Achte bei der Ernte von Löwenzahn dringend auf den austretenden Milchsaft. Dieser ist zwar nicht wie oft angenommen giftig, hinterlässt aber hartnäckige Flecken auf Deiner Kleidung. Zuviel des Saftes solltest Du trotzdem nicht verzehren, da bei Überdosierung Übelkeit und Brechreiz auftreten können.

Löwenzahn

Der Löwenzahn, bei Kindern auch als „Pusteblume“ bekannt, ist ein wahres Kraftpaket. Er wächst auch unter widrigsten Bedingungen, quetscht sich durch noch so kleine Spalten (meist zum Leid fleißiger Gartenbesitzer) und trotzt auch höchsten Temperaturen. Diese Widerstandskraft überträgt er bei Aufnahme auch auf Dich. Seine Wirkung begünstigt die Verdauung, ist gut für die Leber und darüber hinaus stark antioxidativ.

Wie Du Löwenzahn in der Küche verarbeitest ist natürlich Dir überlassen. Du hast die Wahl zwischen Salaten, Suppen, Tees oder als Gemüsebeilage. Besonders interessant finden wir die Verwendung für Kaffee. Ja richtig gehört, aus Löwenzahn kann man Kaffee herstellen. Dazu benötigst du lediglich die Wurzeln der Pflanze. Diese musst Du in kleine, zirka 0,5 cm große Scheiben schneiden und trocknen lassen. Danach röstest du Sie bei geringer Hitze in der Pfanne an und mahlst Sie in der Kaffeemühle. Schon kannst Du Kaffee aus Deinem Garten genießen.

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Spitzwegerich – natürliches Antibiotikum

Spitzwegereich bevorzugt als Standort Wegränder und Wiesen. Die Blüten entfaltet sie von Mai bis September. Der Spitzwegerich, auch Lungenblatt oder Spießkraut genannt, gehört zu den am häufigsten eingesetzten Heilpflanzen. Das ist der antibiotischen Wirkung des sekundären Pflanzenstoffs Aucubin zu verdanken, der als ein natürliches Antibiotikum fungiert. Die Wirkung soll sogar der des Penicillins entsprechen.

Spitzwegerich soll

  • reizlindernd,
  • zusammenziehend,
  • antibakteriell,
  • antimikrobiell,
  • leberreinigend,
  • schleimlösend und
  • krankheitsvorbeugend wirken

 

Husten-Honig

Honig mit Spitzwegerich ist eine leckere Möglichkeit Husten und andere Lungenerkrankungen zu lindern. Durch den süßen Geschmack eignet sich Spitzwegerich-Honig besonders für Kinder. Die Wirkstoffe des Honigs wirken antibiotisch und hustenlindernd und somit die ideale Ergänzung zur Wirkung des Spitzwegerichs.

Für einen kleinen Vorrat Spitzwegerich-Honig benötigst du folgende Zutaten und Utensilien:

500 g Bio-Honig

30-40 junge Spitzwegerich-Blätter

Zubereitung:

Saubere Spitzwegerich-Blätter in Streifen schneiden und in ein Glas geben. Mit einem Holzstößel oder ähnlichem die Blätter vorsichtig zerdrücken, damit die Wirkstoffe später besser austreten können. Blätter mit Honig übergießen. Glas verschließen und an einen hellen Ort stellen. Nach circa vier Wochen den Honig durch ein Sieb gießen und in Gläser abfüllen. Bei Bedarf mit Zitronensaft verdünnen, um eine Konsistenz ähnlich von Hustensaft zu erreichen.

von Simon Schäfer
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