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Alle Arten wieder – warum Artenschutz so wichtig ist

Warum heute mehr denn je die Pflanzen, Tiere und Lebensräume unserer Erde geschützt werden müssen und was Du konkret tun kannst, erklären wir Dir heute.

Heutzutage sterben Arten 100 bis 1000 Mal schneller als noch zu Zeiten, als niemand wissentlich in die Natur eingriff. Zu Zeiten, als der Mensch noch nicht in der industrialisierten Art und Weise lebte und wirtschaftete wie heute.

Jetzt in diesem Moment, während Du diesen Text liest, sind rund 26.000 Tier- und Pflanzenarten genau wie Lebensräume vom Aussterben bedroht. Das Paradoxe? Wir schaufeln uns unser eigenes Grab. Denn jede noch so kleine Fliege, jedes noch so winzige Efeublatt ist Teil eines großen Ganzen: Unserer Erde und unseres einzigen Lebensraums. Die Erde kommt super ohne uns zurecht. Wir allerdings nicht ohne sie. Dabei geht es nicht nur um einzelne Pflanzen oder Tiere, sondern auch um gesamte Ökosysteme wie Moore oder Wälder. Im Regenwald alleine, so schätzen Expert*innen, leben rund 50% bis 70% aller auf der Erde vorkommenden Arten. Unvorstellbar, was es bedeutet, wenn wir diesen wichtigen Lebensraum immer weiter zerstören.

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Unsere Welt ist divers. Von den tiefen des Meeresgrundes bis hoch in die Baumwipfel. Wir Menschen sind dagegen, irgendwie, ziemlich eintönig. Man schätzt, dass uns aktuell rund 1,8 Millionen Arten wissenschaftlich bekannt sind. Forscher*innen gehen davon aus, dass noch rund 5 bis 100 (!) Millionen Arten unentdeckt oder unerforscht sind. Das mag viel klingen – und zeitgleich verschwinden jeden Tag weitere Lebewesen von der Erdoberfläche. Durch unseren Konsum, unsere Massentierhaltung und die monokulturelle Landwirtschaft reißen wir immer tiefere Wunden in das feine, sensible Ökosystem Welt. Denn kurzfristig kann die Natur das „Wegfallen“ von einzelnen Arten ausgleichen – wenn es allerdings zu einem Dauerzustand wird, gerät alles aus dem Gleichgewicht. Bei einem Artenrückgang von 21% leidet die Natur wie unter einer plötzlich eintretenden Klimakatastrophe – 40% sind gleichzusetzen, mit dem Ausschütten einer kompletten Giftmüll-Deponie mitten im Wald: Die Landschaft kollabiert und erholt sich nicht mehr.

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Ein „Klassiker“, der medial und in unseren Breitegraden sehr verbreitet ist: Das Insektensterben.

Gefördert durch Pestizide, Chemikalien und rücksichtslose Landwirtschaft, aber auch durch Dürren oder Bodenerosionen. Dabei sind nicht nur Bienen die Retterinnen der Bestäubung, sondern auch Wespen, Hummeln, Mücken oder Schmetterlinge. Ohne Insekten gibt es keinen wirklichen landwirtschaftlichen Ertrag. 80% dessen hängen alleine nur von der tierischen Bestäubung ab. Die TU Dresden hat den Wert der Wirtschaftsleistung, die Insekten durch ihr tüchtiges Summen und Brummen kreieren. Umgerechnet wären das rund 265 Milliarden Euro pro Jahr. Und das tun die süßen Krabbeltiere einfach so. Ohne etwas von uns zurück zu wollen. Außer eines: Dass wir rücksichtsvoll mit ihnen und unser aller Umwelt umgehen.

Was kannst Du also, am Tag der Artenvielfalt und darüber hinaus konkret tun?

Was kannst Du also, am Tag der Artenvielfalt und darüber hinaus konkret tun? Wenn Du einen Garten hast, schaffe Platz für Bienen & Co., zum Beispiel, indem Du Totholz liegen lässt oder kleine Insektenhotels aufstellst. Darin leben Insekten sehr gern. Außerdem lohnt es sich, zweimal hinzuschauen, von welchen Höfen und landwirtschaftlichen Betrieben Du kaufst. Wir achten bei PIELERS darauf, mit Menschen zusammenarbeiten, die die Biodiversität nicht nur in ihrer Freizeit fördern, sondern auch als Erzeuger*innen auf den Schutz der Artenvielfalt achten. Durch unseren bewussten Konsum und den ebenso bewussten Verzicht auf Monokulturen und weitere, zerstörerische, landwirtschaftliche Praxen, können wir auf unseren wunderschönen Planeten noch ein bisschen besser aufpassen.

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