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10 Tipps für einen nachhaltigen Einkauf

Klimawandel, Fairtrade-Wochen, Öko-Labels, vegane Ernährung. Diese Stichworte sind gerade in aller Munde. Wie kannst Du einen Beitrag zu mehr Umweltschutz leisten? Wir geben Dir 10 einfache Tipps, wie Du ohne Verzicht nachhaltiger leben kannst.

Das beste zuerst: Für einen nachhaltigeren Lebensstil musst Du erstmal auf nichts verzichten oder viel Geld ausgeben. Planung und Organisation sind hier die wichtigsten Säulen. Gleichzeitig tust Du auch viel für Dich. Nachhaltig einkaufen und sich gesund zu ernähren sind zwei Seiten derselben Medaille, sodass Du gleichzeitig etwas für die Umwelt und für Dich ganz persönlich tun kannst.

1.   Regionale Produkte & Bio Lebensmittel zu fairen Preisen einkaufen

Produkte zu fairen Preisen in Bioqualität einkaufen und am besten auch noch aus regionalem Anbau. Gleich am Anfang unserer Liste haben wir die höchste Vollendung des nachhaltigen Einkaufens aufgelistet. Wir müssen Dich enttäuschen, im Supermarkt wirst Du kaum bis gar keine regionalen Produkte finden, bei denen es sich zusätzlich um Bio Lebensmittel handelt, die auch noch fair gehandelt wurden. Wir raten Dir, deshalb neue Wege des Einkaufens auszuprobieren. Hier eine Liste nachhaltiger Alternativen:

  • Regionale Wochenmärkte
  • Hofläden auf dem Land
  • Weltläden
  • Solidarische Landwirtschaften
  • Bioläden
  • www.pielers.de
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2.   Lange Wege sparen

Durch eine gute Planung kannst Du Wege beim Einkauf sparen. Noch wichtiger ist es, Wege vom Erzeuger eines Produkts zur Verkaufsstelle einzusparen. Südfrüchte und Import-Fleisch aus fernen Ländern sind deshalb immer ein heikles Thema. Greif öfter mal zu heimischem Superfood wie Johannisbeeren oder Walnüssen, statt Avocado oder Chia-Samen. Falls Du eine Kühltruhe mit etwas mehr Platz besitzt, versuch Dich doch mal am Crowdbutching und kauf Dir direkt vom Bauern ein Viertel Schwein oder Rind.

3.   Leckere Fleischalternativen finden

Viele von uns kennen es noch aus der Kindheit oder von den Großeltern. Bis vor wenigen Jahrzehnten kam Fleisch nur selten auf den Tisch. Auf den Sonntagsbraten freute man sich ebenso, wie mal ein gutes Steak oder ein Kottelet zu genießen. Hier ist das Gleichgewicht etwas aus den Fugen geraten. Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen & Linsen sind ein schmackhafter Fleischersatz und stehen ihm in Sachen Nährstoffgehalt in keiner Weise nach. Es muss nicht Tofu sein – Gemüsefrikadellen z.B. aus Rübengemüse, Zwiebeln, Hülsenfrüchten, Eiern und Haferflocken zur Bindung sind großartige Fleischalternativen, die man auch gut als Snack für unterwegs vorbereiten kann.

4.   Saisonales Gemüse & Obst einkaufen

Erdbeeren zu Silvester und Spargel zum Oktoberfest? Klingt hoffentlich auch für Dich komisch. Die Supermärkte und Produzenten dieser Welt haben sich selbstverständlich einiges einfallen lassen, um beliebte Produkte das ganze Jahr über in die Regale stellen zu können. Das geht jedoch meistens auf Kosten der Umwelt. Durch lange Lieferwege und einen erhöhten Energieaufwand beim Anbau in Gewächshäusern oder mit Hilfe von Heizsystemen wird einiges möglich, aber ist das sinnvoll?! Vorfreude ist doch die schönste Freude! Genieße saisonales Gemüse & Obst dann, wenn es von der Natur so gewollt ist.

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5.   Die Woche vorplanen

Wie eingangs erwähnt, geht nachhaltiges Einkaufen nicht ganz ohne Planung. Außerdem ist selbst kochen ein wichtiger Baustein sowohl für nachhaltiges Einkaufen als auch für eine gesunde Ernährung. Wenn Du Dir zum Beispiel am Samstag einen Wochenplan schreibst, der vier bis fünf Gerichte beinhaltet, kannst Du die ganze Woche über Selbstgemachtes genießen. Du hast in der Woche wenig Zeit oder Möglichkeiten, frisch zu kochen? Probiere doch mal Meal-Prepping aus. Dafür kochst Du bereits am Sonntag Deine Mahlzeiten für die Mittagspause in der Woche vor. Dann füllst Du sie in Einmachgläser oder Mehrwegdosen und nimmst Dir jeden Morgen eine Portion aus dem Kühlschrank mit zur Arbeit.

6.   Alles aufessen und Müll vermeiden

Dass man für einen nachhaltigen Lebensstil wenig wegschmeißen sollte, ist wohl jedem klar. Doch wie sollst Du das praktisch angehen? Auch hier stehen Planung und Organisation im Vordergrund. Eintöpfe und Suppen sind großartige Resteverwerter. Zunächst kannst Du für den Fond sämtliche Gemüsereste wie Zwiebelschalen, Strunkteile, aber auch Knochen und Fleischabschnitte verwerten. Dann kannst Du mindestens zwei Tage davon satt werden. Den Rest frierst Du portionsweise ein, um an hektischen Tagen immer eine warme Mahlzeit parat zu haben - so lässt sich unnötiger Müll vermeiden.

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7.   Kritisch nachfragen

Trau Dich, kritisch nachzufragen. Egal, ob Du gerade im Hofladen stehst oder im Supermarkt um die Ecke einkaufst. Frag die Verkäufer, woher die Lebensmittel stammen und wie die tierischen Lebensmittel erzeugt wurden. Frag auch nach Alternativen, wenn Du welche vermisst. Kunden bestimmen die Nachfrage und insbesondere Supermärkte wählen ihr Sortiment danach aus.

Bienenwachstücher

Mit Bienenwachs beschichtete Tücher sind die beste Alternative für Frischhalte- und Alufolie. Die viereckigen Baumwolltücher werden durch die Wärme Deiner Hände geschmeidig und lassen sich so ganz leicht formen. So passen sie sich genau an zu verpackende Lebensmittel oder zu verschließende Behälter an. Das Bienenwachs hat eine antibakterielle Wirkung und der Stoff bindet Kondenswasser, sodass alles besonders lange frisch bleibt.

8.   Mehrwegflaschen statt Einwegflaschen

Mehrwegprodukte sind nicht nur besser für die Umwelt, sondern auch für Deinen Geldbeutel. Der gute alte Jutebeutel hat wieder Einzug in unsere Haushalte gehalten und verstaubt nicht mehr nur im Schrank. Gemüsenetze helfen Dir, unverpackt einzukaufen. Greife bei Getränken auch lieber auf Glasflaschen oder Mehrwegflaschen zurück und gönne Dir öfter einfach einen Schluck frisches Wasser aus dem Hahn. Verbanne nach und nach Frischhaltefolien und Wegwerfartikel aus Deinem Haushalt. Nutze zum Abdecken von Speisen einfach Silikondeckel oder Bienenwachstücher.

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9.   Etikettenschwindel nicht auf den Leim gehen

Öko-Labels, Biozertifizierungen und Fairtrade Siegel können uns Verbrauchern eine Hilfe sein, um zu erkennen, ob ein Lebensmittel nachhaltig produziert wurde. Wir sollten uns dennoch immer fragen, ob das jeweilige Label aussagekräftig ist oder eher zu Marketingzwecken geschaffen wurde. So gibt es Regionallabels, die keiner Zertifizierung unterliegen und nicht wirklich etwas über die Qualität der Produkte oder deren genaue Herkunft sagen. Unter https://label-online.de/ kannst Du genau sehen, was hinter dem jeweiligen Label steckt, ob es seriös ist und entgehst somit böswilligem Etikettenschwindel.

10.   Wissen ist Macht

Es gibt so viele Ratgeber, Dokumentationen und Leitfäden, Saisonkalender und Informationsbroschüren zum Thema „Nachhaltig leben“. Wir haben Dir hier eine kleine Auswahl zusammengetragen, die Dir einen tieferen Einblick in das Thema gibt:

Wir hoffen, Dir haben unsere 10 Tipps für einen nachhaltigen Einkauf eine Inspiration gegeben und gezeigt, dass nachhaltiger Konsum gar nicht so schwer ist. Zuerst sieht es vielleicht viel aus, doch wenn Du Deine Gewohnheiten Schritt-für-Schritt änderst, wirst Du nichts vermissen.

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Deine Lea vom PIELERS Team

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